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Alf Marquardt Schornsteinfegermeister
Gebäudeenergieberater (HWK)
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    Energienews


    24.04.2012

    Keine Rede mehr von Aufbruchstimmung

    Das Investitionsklima für Erneuerbare Energien hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Dies ergibt sich aus einer Studie, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) zusammen mit der Hannover Messe beauftragt hat.

    Auch die Erwartungen innerhalb der Branche seien deutlich zurückgegangen. „Die Erwartungshaltung unserer Unternehmen im Hinblick auf künftige Investitionen war vor Fukushima größer als nach dem Atomausstiegsbeschluss der Bundesregierung“, sagt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. „Das führen wir zum einen auf die schlechteren Rahmenbedingungen zurück, die die Regierungskoalition zuletzt im Strombereich geschaffen hat. Und zum anderen auf seit Jahren fehlende Impulse für den Wärmemarkt und den Biokraftstoffsektor.“ Von Aufbruchstimmung könne keine Rede mehr sein.

    Die Investitionen der Industrie in Fertigungsstätten für Erneuerbare-Energien-Anlagen sanken im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 um rund eine Milliarde Euro. Dieser Rückgang sei neben geringer ausgefallenen Investitionen im Windbereich im Wesentlichen auf den Einbruch im Photovoltaikmarkt zurückzuführen.

    Die Untersuchung von EuPD Research, die erstmals das Investitionsklima innerhalb der Branche beschreibt, erfolgt in methodischer Anlehnung an den ifo-Geschäftsklimaindex. Für die Erhebung wurden rund 1.800 Unternehmen aus den Bereichen Strom, Wärme und Biokraftstoffe befragt. Im Fokus der Untersuchung standen Investitionen in Herstellungskapazitäten zur Fertigung von Erneuerbare-Energien-Anlagen.


    mit freundlicher Unterstützung von Gebäude Energie Berater